ANGST

Sind Ängste angeboren oder erlernt? Ursprünglich ist Angst ein Gefühl, das für das Überleben
eines Menschen unverzichtbar ist. Biologisch gesehen ist Angst die Reaktion auf eine gefährliche
Situation und resultiert in schützendem Verhalten. Nachdem diese Situation gemeistert ist, ver-
schwindet das Angstgefühl wieder. Bei manchen Menschen kommt es jedoch vor, dass die Angst
der Situation eigentlich nicht angemessen ist. Denn wie sollte eine Menschenmenge, das Befahren
einer Brücke oder der gläserne Aufzug im Kaufhaus unmittelbar bedrohlich sein? Häufig ist diese Art
von Angstreaktion überdauernd, d.h. sie schwindet nur, wenn die betroffenen Person die Situation
verlässt oder vermeidet. Daraus resultiert natürlich oft eine erhebliche Beeinträchtigung des Alltags.

Die Bewältigung von Angst stellt eine Domäne der ambulanten Verhaltenstherapie dar.
Die Therapieforschung zeigt dazu sehr gute Belege ihrer Wirksamkeit, ihres Erfolges. Studien aus dem
Bereich der Hypnosetherapie zeigen ebenfalls ermutigende Ergebnisse. Wichtig zu wissen ist, dass die
Ergebnisforschung der Psychotherapie klar ausweist, dass es mehr als eine Möglichkeit gibt, bei
psychischen Problemen gewünschte Veränderungen herbeizuführen.