DEPRESSION

Wer kennt das nicht, Lustlosigkeit, Lähmung oder Leere. Die Stimmung im Keller, das Leben ohne
Spaß. Nur noch seine Ruhe haben. Sich mit Schmerzen quälen, Ängste beunruhigen. Diese Erfahrungen
können eine normale Reaktion auf schwierige Lebensabschnitte darstellen, etwa nach Misserfolgen oder
Trennungen. Dauern sie an und behindern den Alltag, ist von einer depressiven Erkrankung auszugehen.
Beobachtungen zeigen, dass etwa 12% der Männer und ca. 26% der Frauen im Laufe ihres Lebens daran
erkranken. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation werden Depressionen im Jahr 2020 auf
Platz 2 der Krankheitsstatistik stehen. Was tun? Abgesehen von schweren Verlaufsformen, die ohne
medikamentöse Behandlung selten zu bewältigen sind, kann man die Frage umformulieren:
WAS WILL ICH TUN? MEDIKAMENTE NEHMEN? ODER EINE PSYCHOTHERAPIE BEGINNEN?

Die medikamentöse Behandlung: Schnelle Verfügbarkeit, passive Therapie (nichts muss
„bearbeitet“ werden), u.U. ist die Symptomlinderung rascher. Die Vorteile der Psychotherapie:
Einsicht in die Ursache der Problematik, die Möglichkeit, aktiv zur Bewältigung beizutragen und
Selbstsicherheit und Effizienz für das eigene Wohlbefinden zu gewinnen.